Essattacken und Hormonregulation: Emotionaler Hunger
Während unserer gesamten Evolution waren wir wie jede andere Spezies auf diesem Planeten ständig hungrig und auf der Suche nach Nahrung. Übermäßiges Essen ist ein Beispiel für eine Fehlanpassung.
Milos Pokimica
Geschrieben von: Milos Pokimica
Medizinisch Begutachtet Von: Dr. Xiùying Wáng, M.D.
Aktualisiert am 9. Juni 2023Während unserer gesamten Evolution waren wir wie jede andere Spezies auf diesem Planeten ständig auf der Suche nach Nahrung. Wir waren nicht fettleibig, sondern in einem Zustand ständigen Hungers und ständiger körperlicher Aktivität. Dies war bei allen unseren Vorfahrenarten der Fall, und das bedeutet einen Zeitraum von 50 Millionen Jahren.
Der technologische Fortschritt der letzten paar Jahrhunderte hat die Physiologie unseres Körpers nicht verändert. Es handelt sich um einen abrupten Wandel in evolutionärer Hinsicht. Das ständige Sättigungsgefühl hingegen ist nicht natürlich und ein Beispiel für eine Fehlanpassung. Unsere Hominin-Vorfahren und sogar der Homo Sapiens hatten nicht an jeder Ecke Technologie und Nahrung. Hunger ist ein normales Gefühl und es ist ein normales Gefühl für jedes Tier. Aufgrund unserer evolutionären Konditionierung und der Funktionsweise unseres Gehirns können Menschen, selbst wenn sie eine restriktive Diät einhalten, nicht mit dem Gefühl des ständigen Hungers umgehen. Wir möchten ein Sättigungsgefühl haben und können nichts dagegen tun. Hier kommen also Koffein, verschiedene Arten von Hungerstillern, Medikamente, Operationen und so weiter.
Im evolutionären Sinne handelt es sich hierbei um Schutzverhalten, da es eine extreme Nahrungsknappheit gibt und es eine gute Überlebensstrategie ist, so viele Essattacken wie möglich zu machen. Aber was passiert, wenn wir einen Überschuss an Nahrung haben und diesen Überfluss während unserer gesamten Existenz, einschließlich unserer direkten Vorfahrenarten, nie hatten? Unsere Evolution begann nicht mit der modernen menschlichen Spezies, wir sind nur ein wenig schlauer geworden. Die meisten unserer Gene und die des Körpers sind gleich, insbesondere in den grundlegenden Überlebensmechanismen, die sich über Millionen von Jahren hinweg nicht ändern mussten.
All dies muss kein Problem sein, aber Fettleibigkeit ist alles andere als ein kosmetisches Problem. Die meisten Menschen verstehen das zwar, können aber aus Angst vor dem Verhungern nichts dagegen tun. Diese Angst ist instinktiv und würde jedes logische Verhalten außer Kraft setzen und in Wirklichkeit würden wir immer zu viel essen. Die Gewichtszunahme erfolgt langsam und über einen längeren Zeitraum. Selbst wenn wir jeden Monat nur ein wenig zulegen würden, wäre dieses Wenige mit der Zeit zu viel.
Wenn jemand anfängt, sich restriktiv zu ernähren, wirkt sich die instinktive Angst vor dem Verhungern nicht nur auf psychologische Weise auf sein Verhalten aus. Es löst verschiedene Bahnen im Gehirn aus, die für die Kontrolle des Appetits, der Angst, des Belohnungsmechanismus (wie viel Freude wir an angenehmen Erfahrungen haben) und für den Großteil unserer Gehirnfunktionen verantwortlich sind. Und das wird nicht aufhören, wenn wir mit der Diät aufhören, sondern es wird eine nie endende Geschichte bleiben. Es handelt sich um einen sogenannten „Jojo“-Effekt. Selbst seit einem Hungerexperiment in Minnesota (Kelesidis et al., 2010) Wissenschaftler sind sich des gesamten Ausmaßes der Auswirkungen bewusst, die eine restriktive Ernährung auf das Verhalten eines Menschen haben kann.
Das Gehirn funktioniert nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“. An erster Stelle steht die Schmerzvermeidung, und wenn Schmerz vermieden wird, kommt das Streben nach Vergnügen ins Spiel.
Je mehr Schmerzen, desto stärkere Verhaltensänderungen. Das Problem besteht darin, dass das Streben nach Vergnügen nicht existiert, solange der Schmerz nicht beseitigt ist. Zum Beispiel konnten Menschen im Hungerexperiment in Minnesota nach einer gewissen Zeit an nichts anderes mehr als an Essen denken. Sie konnten den Schmerz des ständigen Hungers nicht ertragen. Nachdem ihnen Essen gegeben wurde, verschwand die Angst vor dem Verhungern nicht mehr, sie aßen zu viel und fressen, so viel sie konnten, und wurden innerhalb kürzester Zeit fettleibig. Dieses Verhalten kommt jedoch nur in geringerem Maße im alltäglichen „normalen“ Verhalten vor. Das ganz normale Hungergefühl war viel ausgeprägter geworden, weil wir heute nicht mehr mit dem Hunger umgehen können, weil wir das Ausmaß des Hungerns noch nie erlebt haben. Das ist der Grund, warum die meisten von uns mit einer Diät nicht wirklich zurechtkommen, weil wir keine Schmerztoleranz mehr haben. Und selbst wenn wir das tun, wird die normale Reaktion des Gehirns darin bestehen, in den Überlebens-Schmerz-Vermeidungsmodus zu wechseln und jegliches vergnügungssuchende Verhalten abzubrechen, bis der Hunger beseitigt ist. Es ist nicht möglich, hungrig zu sein und das Leben zu genießen. Vor allem, weil wir jetzt von unserer natürlichen Umgebung entfernt sind, und das haben wir getan übernatürliche Reize überall. Selbst ein normales Hungergefühl können wir nicht mehr als normales Gefühl betrachten.
Unser Verhalten wurde so konditioniert, dass unser Gehirn seine Lustreaktion herunterreguliert hat. Dies passiert zum Beispiel Heroinabhängigen. Heroin ist eine der stärksten Drogen, die es gibt. Es macht viel Freude. Aber mit der Zeit werden Süchtige bis zu einem gewissen Grad toleranter gegenüber den Auswirkungen, weil sich ihr Gehirn anpasst. Das Gleiche ist in unserer modernen Gesellschaft passiert. Unser Gehirn hat sich bis zu einem gewissen Grad an übernatürliche Reize durch die Nahrung angepasst und das Hungergefühl ist zu einem viel ausgeprägteren Gefühl geworden, als es bei normalen Tierarten der Fall wäre. Aufgrund der mangelnden Knappheit ist Nahrung nicht mehr so ein großer Gewinn wie früher, vor allem wegen der unnatürlich hohen Konzentrationen und Kombinationen von Energiequellen, die es in der Natur nicht gibt.
Extrahierter Zucker und extrahiertes Fett kommen in der Natur nicht vor und werden viel schneller verdaut als unter normalen Umständen aus Vollwertnahrungsquellen, was zu einem hohen Dopaminspiegel führt. Besonders die Kombination aus Zucker und Fett (Zhang et al., 2005). Diese Kombination kommt in der Natur nicht vor. Aus diesem Grund ist eine Diät viel stärker zu einer Form der Sucht geworden, als dies in einer natürlichen Umgebung der Fall wäre.
Die Folge davon ist, dass wir fettleibig geworden sind und nichts dagegen tun können. Heutzutage sind fast 70 % der amerikanischen Erwachsenen entweder übergewichtig oder fettleibig.
Tatsächlich sind sogar Patienten mit Anorexia nervosa Opfer der gleichen Fehlanpassung. Es handelt sich nicht um ein psychologisches Problem, sondern um ein konditioniertes Verhalten von Lust- und Schmerzbelohnungsmechanismen. Bei Anorexie-Patienten kommt es ebenfalls zu Fehlfunktionen, allerdings in umgekehrter Richtung. Wenn sie sich wieder ernähren, steigt ihre Plasma-Leptinkonzentration schnell an und erreicht ungefähr normale Werte, lange bevor Normalgewicht erreicht wird (Obradovic et al., 2021). Dadurch bleiben sie magersüchtig. Sie verspüren viel weniger Hunger als jemand, der nicht unter dieser Krankheit leidet. Eine übermäßige Leptinproduktion und ihre Auswirkung auf das Sättigungsgefühl könnten eine permissive Rolle bei der Pathogenese dieser Erkrankung spielen.
Leptin ist das Sättigungshormon, dem die Wirkung eines anderen Hormons namens Ghrelin entgegenwirkt, dem Hungerhormon. Beide Hormone wirken auf die Rezeptoren im Gehirn, um den Appetit zu regulieren (Zhang et al., 2017). Wenn Menschen denken, dass ihr Bewusstsein einen Einfluss auf ihr Verhalten hat, habe ich sie immer gebeten, ein Experiment durchzuführen und zu versuchen, den Atem anzuhalten. Nach etwa einer Minute wird es zu einer Vereinzelung des Schmerzes kommen und der unbewusste Teil des Gehirns wird unser Verhalten außer Kraft setzen. Das Signal ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das Gehirn stirbt und man auf jeden Fall Sauerstoff aufnehmen muss oder stirbt. Wir werden nach Luft schnappen, egal wie stark wir uns dagegen wehren. Dies ist ein Grund dafür, dass jemand innerhalb von 20 Sekunden ertrinken kann, wenn Panik ausbricht. Dieselben Verhaltensänderungen wirken sich auf unser alltägliches Verhalten in Bezug auf das aus Wasser, das wir trinken, die Luft, die wir atmen und die Nahrung, die wir essen.
Das Gleichgewicht dieser beiden Hormone ist notwendig, um ein allgemeines Energiegleichgewicht im Körper zu erreichen. Bei Fettleibigkeit kommt es zu einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber Leptin (Anderberg et al., 2016). Dies ist ein großes Problem, das dazu führt, dass das Gehirn trotz hoher Energiespeicher im Rest des Körpers nicht in der Lage ist, ein Sättigungsgefühl zu erkennen. Warum passiert das? Die Grundlage für die Leptinresistenz bei adipösen Menschen ist unbekannt. Bleibt der Leptinspiegel aufgrund übermäßiger Ernährung dauerhaft erhöht, kann es zu einer Herunterregulierung der Leptinrezeptoren und damit zu einer verminderten Empfindlichkeit gegenüber dem Hormon kommen. Beim Menschen und tatsächlich bei jedem anderen Tier führten niedrige Leptinspiegel, die durch eine kalorienarme Ernährung hervorgerufen wurden, zu einer Abnahme der Leptinkonzentration im Plasma, was zu einem hohen Maß an ständigem Hunger führte. Dies könnte die hohe Misserfolgsrate bei Diäten erklären. Ein niedriger Leptinspiegel ist wahrscheinlich ein starker Anreiz für eine Gewichtszunahme.
Im Falle von Fettleibigkeit teilt das Standardregulationssystem dem Gehirn mit, dass wir Fettdepots über einen längeren Zeitraum gespeichert haben und dass wir wenig Hunger aushalten können. Das Problem ist, dass wir aufgrund der Knappheit niemals dick werden konnten und daher nie eine Anpassung an den Überfluss an Nahrungsmitteln entwickelt haben. Unser Verstand denkt immer noch, dass wir in der bevorstehenden Dürre verhungern werden, wenn wir nicht alles essen, was wir können.
Verweise:
- Kelesidis, T., Kelesidis, I., Chou, S. & Mantzoros, CS (2010). Narrativer Rückblick: Die Rolle von Leptin in der menschlichen Physiologie: neue klinische Anwendungen. Annalen der Inneren Medizin, 152(2), 93–100. https://doi.org/10.7326/0003-4819-152-2-201001190-00008
- Zhang, F., Chen, Y., Heiman, M. & Dimarchi, R. (2005). Leptin: Struktur, Funktion und Biologie. Vitamine und Hormone, 71, 345–372. https://doi.org/10.1016/S0083-6729(05)71012-8
- Obradovic, M., Sudar-Milovanovic, E., Soskic, S., Essack, M., Arya, S., Stewart, AJ, Gojobori, T. & Isenovic, ER (2021). Leptin und Fettleibigkeit: Rolle und klinische Implikationen. Grenzen in der Endokrinologie, 12, 585887. https://doi.org/10.3389/fendo.2021.585887
- Zhang, Y. & Chua, S., Jr. (2017). Funktion und Regulation von Leptin. Umfassende Physiologie, 8(1), 351–369. https://doi.org/10.1002/cphy.c160041
- Anderberg, RH, Hansson, C., Fenander, M., Richard, JE, Dickson, SL, Nissbrandt, H., Bergquist, F. & Skibicka, KP (2016). Das aus dem Magen stammende Hormon Ghrelin verstärkt impulsives Verhalten. Neuropsychopharmacology: offizielle Veröffentlichung des American College of Neuropsychopharmacology, 41(5), 1199–1209. https://doi.org/10.1038/npp.2015.297
- Kalm, LM, & Semba, RD (2005). Sie hungerten, damit andere besser ernährt wurden: Erinnerung an Ancel Keys und das Minnesota-Experiment. Das Journal der Ernährung, 135(6), 1347–1352. https://doi.org/10.1093/jn/135.6.1347
- Tobey JA (1951). Die Biologie des menschlichen Hungers. American Journal of Public Health und the Nations Health, 41(2), 236–237.[PubMed]
- Howick, K., Griffin, BT, Cryan, JF und Schellekens, H. (2017). Vom Bauch ins Gehirn: Den Ghrelin-Rezeptor bei der Appetit- und Nahrungsaufnahmeregulierung gezielt ansprechen. Internationale Zeitschrift für Molekularwissenschaften, 18(2), 273. https://doi.org/10.3390/ijms18020273
- Müller, MJ, Enderle, J., Pourhassan, M., Braun, W., Eggeling, B., Lagerpusch, M., Glüer, CC, Kehayias, JJ, Kiosz, D., & Bosy-Westphal, A. ( 2015). Stoffwechselanpassung an Kalorienrestriktion und anschließende Wiederernährung: das Minnesota Starvation Experiment erneut aufgegriffen. Das amerikanische Journal für klinische Ernährung, 102(4), 807–819. https://doi.org/10.3945/ajcn.115.109173
- Dulloo AG (2021). Physiologie der Gewichtszunahme: Lehren aus dem klassischen Minnesota Starvation Experiment zur Regulierung der menschlichen Körperzusammensetzung. Obesity Reviews: eine offizielle Zeitschrift der International Association for the Study of Obesity, 22 Ergänzung 2, e13189. https://doi.org/10.1111/obr.13189
- LASKER GW (1947). Die Auswirkungen von teilweisem Hungern auf den Somatotyp: eine Analyse von Material aus dem Hungerexperiment in Minnesota. Amerikanische Zeitschrift für physikalische Anthropologie, 5(3), 323–341. https://doi.org/10.1002/ajpa.1330050305
- Dulloo, AG, Jacquet, J. & Girardier, L. (1996). Autoregulation der Körperzusammensetzung während der Gewichtserholung beim Menschen: das Minnesota-Experiment erneut aufgegriffen. Internationale Zeitschrift für Fettleibigkeit und verwandte Stoffwechselstörungen: Zeitschrift der International Association for the Study of Obesity, 20(5), 393–405.[PubMed]
- Keys et al. (1950) „Die Biologie des menschlichen Hungers (2 Bände)“. University of Minnesota Press.
Zusammenhängende Posts
Quellen:
Haben Sie Fragen zum Thema Ernährung und Gesundheit?
Ich würde gerne von Ihnen hören und sie in meinem nächsten Beitrag beantworten. Ich schätze Ihren Beitrag und Ihre Meinung und freue mich darauf, bald von Ihnen zu hören. Ich lade Sie auch ein zu Folgen Sie uns auf Facebook, Instagram und Pinterest für weitere Inhalte zu Ernährung und Gesundheit. Sie können dort einen Kommentar hinterlassen und sich mit anderen Gesundheitsbegeisterten austauschen, Ihre Tipps und Erfahrungen teilen und Unterstützung und Ermutigung von unserem Team und unserer Community erhalten.
Ich hoffe, dass dieser Beitrag für Sie informativ und unterhaltsam war und dass Sie bereit sind, die gewonnenen Erkenntnisse anzuwenden. Wenn Sie diesen Beitrag hilfreich fanden, dann es teilen mit Ihren Freunden und Familienangehörigen, die ebenfalls davon profitieren könnten. Man weiß nie, wer auf seinem Weg zur Gesundheit vielleicht etwas Anleitung und Unterstützung braucht.
– Das könnte Ihnen auch gefallen –

Über Ernährung Lernen
Milos Pokimica ist Doktor der Naturheilkunde, klinischer Ernährungsberater, Autor für medizinische Gesundheit und Ernährung sowie Berater für Ernährungswissenschaften. Autor der Buchreihe Zum Veganer werden? Rückblick auf die Wissenschafter betreibt auch das Natürliche Gesundheit website GoVeganWay.com
Medizinischer Haftungsausschluss
GoVeganWay.com bietet Ihnen Rezensionen der neuesten Ernährungs- und Gesundheitsforschung. Die bereitgestellten Informationen stellen die persönliche Meinung des Autors dar und sind weder als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht noch implizit. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und sollen nicht als Ersatz für die Beratung, Diagnose und/oder medizinische Behandlung durch einen qualifizierten Arzt oder Gesundheitsdienstleister dienen.Ignorieren Sie niemals professionellen medizinischen Rat oder verzögern Sie die Suche nach medizinischer Behandlung, weil Sie etwas auf GoVeganWay.com gelesen oder über GoVeganWay.com darauf zugegriffen haben
Nehmen Sie NIEMALS Änderungen im Lebensstil oder irgendwelche Änderungen vor, die eine Folge von etwas sind, das Sie auf GoVeganWay.com gelesen haben, bevor Sie einen zugelassenen Arzt konsultieren.
Bei einem medizinischen Notfall rufen Sie sofort einen Arzt oder die Notrufnummer 911 an. GoVeganWay.com empfiehlt oder unterstützt keine bestimmten Gruppen, Organisationen, Tests, Ärzte, Produkte, Verfahren, Meinungen oder andere Informationen, die darin erwähnt werden könnten.
Herausgeber-Tipps –
Milos Pokimica ist Autor für Gesundheit und Ernährung sowie Berater für Ernährungswissenschaften. Er ist Autor einer Buchreihe. Zum Veganer werden? Rückblick auf die Wissenschafter betreibt auch das Natürliche Gesundheit website GoVeganWay.com
Neueste Artikel –
Top-Gesundheitsnachrichten – ScienceDaily
- Oxford scientists discover how viruses build themselves without a blueprintam Oktober 22, 2026
Scientists have captured virus-like particles assembling themselves step by step, revealing how a surprisingly simple process of trial and error produces complex structures with remarkable precision. The discovery uncovers a crucial molecular turning point that speeds up assembly and could lead to new ways to disrupt viruses and develop vaccines.
- A revolutionary new microscope could reveal the hidden machinery of lifeam Oktober 22, 2026
Researchers have developed a revolutionary microscope that uses an incredibly powerful laser to make previously invisible cellular structures easier to see. The technology dramatically improves image clarity, allowing scientists to examine small proteins that conventional electron microscopes struggle to capture. It could eventually reveal how tiny molecular machines interact inside cells, providing an unprecedented look at the hidden workings of life.
- Coffee calories have jumped nearly 40%. Sugar isn’t the biggest culpritam Oktober 22, 2026
Your morning coffee may be packing more calories than you realize, and sugar isn’t the biggest reason. A study of 30,000 Americans found that non-dairy creamer has overtaken sugar and milk as the leading source of added coffee calories, helping drive a nearly 40% increase between 2003 and 2018.
- Scientists discover a surprising secret behind the human brain’s wrinklesam Oktober 22, 2026
Scientists have discovered why common marmosets have unusually small, smooth brains despite starting development much like other primates. The secret lies in subtle changes to brain-building cells that slow neuron production, revealing new clues about how the large, folded human brain evolved.
- Natural compound could fight rheumatoid arthritis at its sourceam Oktober 22, 2026
A natural compound extracted from a medicinal plant has shown surprising promise against rheumatoid arthritis. In rats, it reduced joint swelling, protected cartilage, and calmed the immune responses responsible for chronic inflammation. Scientists discovered that the compound works by targeting a specific protein and restoring balance to fatty acid metabolism, revealing a previously underexplored way to fight the disease.
- A simple 15-minute treatment could help patients avoid carpal tunnel surgeryam Oktober 22, 2026
A simple, steroid-free procedure could offer lasting relief for people struggling with carpal tunnel syndrome, potentially helping them avoid surgery. In a clinical trial involving 63 patients, researchers found that ultrasound-guided hydrodissection, which uses fluid to free a compressed nerve in the wrist, provided longer-lasting improvements in pain, numbness, and hand function than traditional steroid injections.
- People are taking an unapproved weight-loss drug. AI found something surprisingam Oktober 22, 2026
Researchers analyzing nearly 150,000 Reddit posts uncovered unexpected symptom reports linked by users to unapproved versions of retatrutide, including increased appetite, sleep disturbances, and elevated heart rates. The findings differ from clinical trial results and highlight how AI could help identify potential drug safety signals that warrant further investigation.
PubMed, #Vegane Diät –
- Common questions and misconceptions about diets: what does the scientific evidence really show?am Oktober 15, 2026
The study of diet and nutrition is often filled with numerous myths and misconceptions. A Google Scholar search of “diets health” yields over 4 million results. This review examines frequently asked questions about diets and dietary habits. These questions include the following: 1) Is a caloric surplus necessary for building skeletal muscle? 2) Is it possible to lose body mass or fat mass without caloric restriction? 3) Is intermittent fasting better than chronic caloric restriction for […]
- Toward consensus on complementary feeding recommendations: findings from a national evidence-informed modified Delphi study in Türkiyeam Oktober 12, 2026
CONCLUSIONS: Integration of quantitative Delphi findings with qualitative thematic analysis revealed that non-consensus primarily stemmed from the practical nuances of clinical execution and contextual adaptation, rather than a fundamental skepticism toward the underlying scientific data. These findings provide an evidence-informed foundation for developing context-sensitive CF recommendations for clinical practice.
- Characterization of nutritional intake in vegan pregnant women and its association on birth weightam Oktober 8, 2026
CONCLUSIONS: Vegan women had a higher rate of SGA than non-vegan women, and this increased risk may be partly related to differences in maternal protein intake and composition. In addition, vegan women had lower dietary intakes of calcium, vitamin B12, vitamin D, DHA, and choline, highlighting these nutrients as important considerations in the nutritional assessment and counseling of pregnant women adhering to a strictly vegan diet.
- Changes in ectopic lipids, insulin sensitivity, and beta cell function after a low-fat vegan diet in adults with type 2 diabetes: a 16-week single-arm clinical trialam Oktober 8, 2026
CONCLUSIONS: On an ad libitum low-fat plant-based (vegan) dietary intervention, the participants with type 2 diabetes experienced reductions in ectopic fat, particularly visceral and hepatocellular fat, improvements in insulin sensitivity, reductions in AGEs, and improvements in beta-cell function.
Zufällige Beiträge –
Beliebte Beiträge -
Neuestes von PubMed, #pflanzliche Ernährung –
- Clinical similarity, economic divergence: cost-effectiveness and population health implications of dietary, pharmacological, and exercise interventions in older adults with type 2 diabetes: a…von Limor Dina Gonen am Oktober 21, 2026
CONCLUSIONS: Interventions with similar short-term clinical outcomes may differ substantially in their economic and population health value. Within the short-term trial horizon, lifestyle-based strategies were associated with more favorable cost-utility profiles. These findings should be interpreted as exploratory and should not be extrapolated to long-term comparative effectiveness, particularly given the established long-term cardiovascular and renal benefits of SGLT2 inhibitors that could […]
- Black-Tailed Godwits Eat Animal and Plant Material at a Key Non-Breeding Site at the Overlap of Two Asian Flywaysvon Delip K Das am Oktober 20, 2026
Dietary knowledge of migratory birds along their migration routes is fundamental for understanding ecological and evolutionary aspects of bird migration, how migrants select and repeatedly use specific non-breeding areas, accumulate fuel for migration and breeding, and assess carrying capacity at key sites in the migratory network. Local changes in food availability and foraging habitat have been shown to contribute to population declines in migratory shorebirds. Nevertheless, the diet of […]
- There may be many ways to be an herbivorous fish, but it usually takes a lot of gutsvon Aaron M Davis am Oktober 20, 2026
Classic examples of convergent trophic evolution in fishes have focused predominantly on adaptations in craniofacial morphology to piscivorous and durophagous diets. With the physiological demands of nutrient-poor, plant-based diets, adaptation to herbivory also significantly influences digestive physiology and morphology, so convergence onto similar herbivorous phenotypes in elements of postcranial morphology such as body shape and intestinal length might also be expected. Here, we integrate…
- The association of seven dietary patterns and the risk of dementia: a systematic review and meta-analysis of prospective cohort studiesvon Yoona Kim am Oktober 19, 2026
The incidence of dementia is steadily increasing, and the resulting socioeconomic burden is enormous, so it is necessary to establish scientific and systematic evidence for dementia prevention. This meta-analysis was performed to explore the association between dietary patterns and the risk of dementia. We searched the PubMed and ISI Web of Science databases up to October 2025 to identify prospective cohort studies investigating the association between dietary patterns and the risk of […]
- Effects of dietary barberry root powder on growth performance, immune responses, antioxidant status, and antioxidant-related gene expression in grass carp (Ctenopharyngodon idella)von Rakhshanifar Khalil am Oktober 18, 2026
Due to having positive effects on aquaculture, plant-based dietary is very important. Therefore, this research examined the barberry root powder (BRP) supplementation on various parameters including growth performance, blood characteristics, antioxidant activity, gene expression related to antioxidant activity, and antibacterial properties in juvenile grass carp. The carps (mean weight 9 ± 0.58 g) were divided into 4 groups (a control group and three treatment groups receiving 0.5%, 1%, and […]
- Habitual Diet, Gut Microbiome Dysbiosis, and alpha-Synucleinopathy Conversion in Isolated Rapid Eye Movement (REM) Sleep Behavior Disordervon Suyi Xie am Oktober 17, 2026
CONCLUSIONS: Habitual diet in iRBD is associated with gut microbiome dysbiosis and predicts neurodegenerative progression. These findings highlight diet-microbiome interactions as modifiable targets for intervention in prodromal α-synucleinopathy. © 2026 The Author(s). Movement Disorders published by Wiley Periodicals LLC on behalf of International Parkinson and Movement Disorder Society.























