Laktoseintoleranz- 65 % Wahrscheinlichkeit, Dass Sie Daran Leiden
Menschen europäischer Abstammung können Milch trinken und der Rest der Welt leidet unter Laktoseintoleranz. Es gibt jedoch Stoffe in der Milch, die keiner von uns verträgt.
Milos Pokimica
Geschrieben von: Milos Pokimica
Medizinisch Begutachtet Von: Dr. Xiùying Wáng, M.D.
Aktualisiert am 7. Mai 2023Menschen europäischer Abstammung können Milch trinken und der Rest der Welt leidet unter Laktoseintoleranz. Schwarze Afrikaner sind zu 98 Prozent laktoseintolerant und die Zahlen für Laktoseintoleranz in Asien sind ähnlich (Ugidos-Rodríguez et al.)[1].
Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten in verschiedenen antiken europäischen Genomstudien, dass die Jäger und Sammler in Europa vor 8000 Jahren Laktose in Milch nicht verdauen konnten. Auch die ersten Europäer, die wilde Tiere domestizierten, waren nicht in der Lage, Milch zu sich zu nehmen. Auch die Siedler, die vor etwa 7800 Jahren aus dem Nahen Osten kamen, hatten eine Laktoseintoleranz. Auch die Jamnaja-Pastoralisten, die vor rund 4800 Jahren aus den östlichen Steppen nach Europa kamen, litten an Laktoseintoleranz.
Erst etwa 2300 v. Chr., also in der frühen Bronzezeit, breitete sich die Laktosetoleranz in Europa aus (Gamba et al.)[2]. Wenn wir uns die heutige Welt ansehen, kann der Großteil der Bevölkerung Milch immer noch nicht verdauen. Wenn Personen mit einer Laktoseintoleranz laktosehaltige Produkte zu sich nehmen, kann es zu Blähungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall kommen.
Laktose wird durch ein spezifisches Enzym namens Laktase, das von Zellen in der Dünndarmwand gebildet wird, in einen normal verwertbaren Zucker gespalten (Storhaug et al.)[3]. Die Produktion von Laktase wird bei Säugetieren im Erwachsenenalter abgeschaltet, da Säugetiere nur in der ersten Zeit nach der Geburt stillen. Später im Leben ist es unter durchschnittlichen Bedingungen nicht notwendig, über dieses Enzym zu verfügen, da außer dem Menschen kein Säugetier jemals wieder stillen wird. Ausgewachsene Säugetierarten stillen nicht und der Organismus ist darauf eingestellt, Enzyme auszuschalten, um Energie zu sparen. Durch die Domestizierung wilder Tiere und deren Melken veränderten die frühen Bauern die Bedingungen ihres Lebensraums, und mit der Zeit passten sich die Organismen an.
Heute können nur noch Nachkommen europäischer Bauern Milch verdauen. Schwarzafrikaner können das nicht. Asiaten können das nicht. Die Statistik zur Laktoseintoleranz sieht so aus. Ungefähr 65 Prozent der gesamten menschlichen Bevölkerung haben nach dem Säuglingsalter eine verminderte Fähigkeit, Laktose zu verdauen. Im Vergleich dazu leiden 5 Prozent der Menschen nordeuropäischer Abstammung an einer Laktoseintoleranz.
Allerdings sind in der Milch viele Stoffe enthalten, die wir nicht vertragen. Selbst wenn wir aus Ländern stammen, in denen die Milchkönigin herrscht, können wir mit Dingen wie Cholesterin, einer Form von Lactomorphin namens Casomorphin, und Östradiol (der Milchkonsum macht 60 bis 80 Prozent des gesamten Östrogenkonsums im Normalfall aus) nicht besonders gut zurechtkommen Amerikanische Diät). Opiate aus der Muttermilch wirken beruhigend auf den Säugling. Diese beruhigende Wirkung ist für ein gutes Maß an Mutter-Kind-Bindung verantwortlich. Milch hat eine drogenähnliche Wirkung auf das Baby (oder andere Säugetierjunge) und sorgt dafür, dass das Baby eine Bindung zur Mutter eingeht und zur Amme geht, um die Nährstoffe zu bekommen. Es handelt sich um eine evolutionär vorteilhafte Anpassung. Ähnlich wie Heroin oder Codein verlangsamen Casomorphine die Darmbewegungen und wirken gegen Durchfall. Die Opiatwirkung ist der Grund dafür, dass Käse ebenso wie Opiat-Schmerzmittel verstopfend sein kann.
Laktase ist ein Enzym, das es dem Organismus ermöglicht, Milchzucker zu verdauen, und dieser Zucker ist Laktose. Dänen haben nur 2 % Laktoseintoleranz.
Alle Säugetiere leiden nach der Ablehnung des Saugens an einem Laktasemangel. Sie haben später im Leben keinen Kontakt mit der Milch. Die Reaktionen jedes Organismus, der im Erwachsenenalter nicht auf den Zucker Laktose angewiesen ist, bestehen darin, das Enzym Laktase zu deaktivieren, sodass das Enzym Laktase auf der Ebene der Gene deaktiviert wird. Außer den europäischen Bauern, die ihren Körper jahrtausendelang gezwungen haben, es zu verzehren.
So sind heute nur noch 2 % der Dänen intolerant, Finnland 18 %, Inder 50 %, israelische Juden 58 %, Afroamerikaner 70 %, aschkenasische Juden 78 %, Araber 78 %, Taiwaner 85 %, griechische Zyprioten 85 %, Japaner 85 % %, Thailand 90 %, Filipino 90 %, Schwarzafrikaner über 90 % (Storhaug et al.)[3]. Die WHO hat diese Zahl erhöht und sagt, dass sie etwa 95 bis 100 Prozent beträgt, für Inder 90 bis 100, für Asiaten 90 bis 95, für Mittelmeerländer 60 bis 75 und für Nordamerika 10 bis 15 und für Europa 5 bis 10 Prozent.
Das eigentliche Problem besteht darin, dass Laktose, selbst wenn wir laktoseintolerant sind, auf unnatürliche Weise verstoffwechselt wird und nicht für den Verzehr über einen längeren Zeitraum gedacht ist. Wir haben das Enzym Laktase, das den Zucker Laktose in Dextrose und Galaktose spaltet. Die Hälfte besteht aus Glukose und die andere Hälfte aus Galaktose.
Allerdings kann Galaktose erst verwendet werden, wenn sie in Glukose verdaut ist. Zellen nutzen ausschließlich Glukose als Brennstoff. Es gibt ein Enzym namens Beta-Galaktosidase, das Galaktose in die für uns benötigte Glukose umwandelt. Da jedoch kein Tier dieses Enzym nach der Abstoßung benötigt, ist dieses Enzym für immer deaktiviert. Jeder, jeder Mensch auf dem Planeten Erde, wenn es sich um ein erwachsenes Individuum handelt, hat einen Galaktosidasemangel. Alle, die das jetzt lesen, und ich haben einen Mangel an Beta-Galaktosidase. Das heißt, wenn Sie Zucker aus Milch zu sich nehmen, also Laktose, wenn Sie laktoseintolerant sind, können Sie ihn verwenden, Sie haben Laktase. Laktase verstoffwechselt Laktose und es entsteht Glukose und daneben Galaktose. Glukose wird normalerweise verwendet. Und was machen wir mit Galaktose? Wir können es nicht verwenden, also wohin geht Galaktose?
Ein Teil davon wird über die Haut nach außen abgegeben. Einige gelangen in die Augen und werden in der Hornhaut gespeichert. Der Graue Star bei älteren Menschen entsteht durch Galaktose. Erwachsene, die große Mengen Milch konsumieren und eine hohe Laktaseaktivität aufweisen, leiden häufig unter einer Galaktose-Anreicherung von Galaktitol im Augenlappen und haben ein hohes Risiko für Katarakte bei älteren Menschen (Arola et al.)[4].
Darüber hinaus wird es auch an anderen Orten im Körper gespeichert. Bei Frauen kommt es zu einer Ansammlung rund um die Eierstöcke, die mit Eierstockkrebs und Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht wird. Jedes vierte Paar geht in europäischen Ländern zur Behandlung von Unfruchtbarkeit. In afrikanischen Ländern, in denen keine Milch verwendet wird, gibt es keine Probleme mit Unfruchtbarkeit. Als Krankheit ist es unbekannt. In einer Studie der Harvard Medical School von Daniel W. Cramer (Mustafa et al.)[5] ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Galaktose und das erhöhte Risiko für Eierstockkrebs wurde beobachtet. Frauen mit Laktoseintoleranz neigen dazu, weniger Laktose zu sich zu nehmen. Sie kamen zu dem Schluss: „Dieser Befund legt nahe, dass eine verringerte Laktoseaufnahme zu Beginn des Lebens das Risiko für Eierstockkrebs verringern kann, obwohl weitere Studien erforderlich sind, um diesen Befund zu bestätigen.“ Bei thailändischen Frauen beispielsweise, die keine Milch konsumieren, liegt auf der statistischen Signifikanzebene keine Unfruchtbarkeit vor. In Thailand, wo 98 % der Erwachsenen eine Laktoseintoleranz haben, lag die durchschnittliche Fruchtbarkeit bei Frauen im Alter von 35 bis 39 Jahren nur 26 % unter der Höchstrate im Alter von 25 bis 29 Jahren. In Australien und im Vereinigten Königreich, wo nur 5 % der Erwachsenen von Laktoseintoleranz betroffen sind, liegen die Fruchtbarkeitsraten für die 35- bis 39-Jährigen ganze 82 % unter der Höchstrate für die 25- bis 29-Jährigen.
Abgesehen von den Risiken des Milchkonsums bei laktosetoleranten Personen, die Milch trinken können, stellt sich die Frage, was passiert, wenn eine Person, die keine Laktosetoleranz hat, Milch trinkt? Zucker aus Milch bleibt unverdaut. Dadurch wird Laktose durch Bakterien im Darm abgebaut. Bakterien beginnen sich zu vermehren, dadurch erhöht sich der osmotische Druck, Flüssigkeit fließt in den Darm und der Patient bekommt Durchfall.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verfügten die USA über einen großen Vorrat an Milchpulver, den sie irgendwie entsorgen mussten. Stattdessen beschlossen sie, das Milchpulver als humanitäre Hilfe nach Afrika zu schicken, weil es eine „Proteinlücke“ gab. Viele bereits unterernährte Kinder und Babys bekamen dadurch Durchfall. Afrikanische Länder, die Milchpulver als humanitäre Hilfe erhielten, verzeichneten einen Anstieg der Sterblichkeit, insbesondere bei Kleinkindern, die bereits unter schwerer Unterernährung litten.
Verweise:
Ausgewählte Passagen aus einem Buch: Pokimica, Milos. Zum Veganer werden? Rückblick auf die Wissenschaft Teil 1. Kindle-Ausgabe, Amazon, 2018.
- Ugidos-Rodriguez, Santiago et al. „Laktosemalabsorption und -intoleranz: Ein Rückblick.“ Essen & Funktion, Bd. 9, nein. 8, Royal Society of Chemistry, August 2018, S. 4056–68. https://doi.org/10.1039/c8fo00555a.
- Gamba, Cristina et al. „Genomfluss und Stase in einem fünf Jahrtausende alten Abschnitt der europäischen Vorgeschichte.“ Naturkommunikation Bd. 5 5257. 21. Okt. 2014, doi:10.1038/ncomms6257
- Storhaug, Christian Løvold et al. „Länder-, regionale und globale Schätzungen zur Laktosemalabsorption bei Erwachsenen: eine systematische Überprüfung und Metaanalyse.“ Die Lanzette. Gastroenterologie und Hepatologie Bd. 2,10 (2017): 738-746. doi:10.1016/S2468-1253(17)30154-1
- Arola, H und A Tamm. „Stoffwechsel von Laktose im menschlichen Körper.“ Skandinavische Zeitschrift für Gastroenterologie. Ergänzung Bd. 202 (1994): 21-5. doi:10.3109/00365529409091741
- Mustafa, Osama M. und Yassine J. Daoud. „Hat die Milchaufnahme über die Nahrung einen Zusammenhang mit der Kataraktextraktionsgeschichte bei älteren Erwachsenen?“ Eine Analyse der US-Bevölkerung.“ Zeitschrift für Augenheilkunde, Bd. 2020, Hindi Publishing Corporation, Februar. 2020, S. 101-1 1–7. https://doi.org/10.1155/2020/2562875.
- Merritt, Melissa A et al. „Milchlebensmittel und Nährstoffe im Zusammenhang mit dem Risiko für Eierstockkrebs und den wichtigsten histologischen Subtypen.“ Internationale Zeitschrift für Krebs Bd. 132,5 (2013): 1114-24. doi:10.1002/ijc.27701
Haben Sie Fragen zum Thema Ernährung und Gesundheit?
Ich würde gerne von Ihnen hören und sie in meinem nächsten Beitrag beantworten. Ich schätze Ihren Beitrag und Ihre Meinung und freue mich darauf, bald von Ihnen zu hören. Ich lade Sie auch ein zu Folgen Sie uns auf Facebook, Instagram und Pinterest für weitere Inhalte zu Ernährung und Gesundheit. Sie können dort einen Kommentar hinterlassen und sich mit anderen Gesundheitsbegeisterten austauschen, Ihre Tipps und Erfahrungen teilen und Unterstützung und Ermutigung von unserem Team und unserer Community erhalten.
Ich hoffe, dass dieser Beitrag für Sie informativ und unterhaltsam war und dass Sie bereit sind, die gewonnenen Erkenntnisse anzuwenden. Wenn Sie diesen Beitrag hilfreich fanden, dann es teilen mit Ihren Freunden und Familienangehörigen, die ebenfalls davon profitieren könnten. Man weiß nie, wer auf seinem Weg zur Gesundheit vielleicht etwas Anleitung und Unterstützung braucht.
– Das könnte Ihnen auch gefallen –

Über Ernährung Lernen
Milos Pokimica ist Doktor der Naturheilkunde, klinischer Ernährungsberater, Autor für medizinische Gesundheit und Ernährung sowie Berater für Ernährungswissenschaften. Autor der Buchreihe Zum Veganer werden? Rückblick auf die Wissenschafter betreibt auch das Natürliche Gesundheit website GoVeganWay.com
Medizinischer Haftungsausschluss
GoVeganWay.com bietet Ihnen Rezensionen der neuesten Ernährungs- und Gesundheitsforschung. Die bereitgestellten Informationen stellen die persönliche Meinung des Autors dar und sind weder als Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht noch implizit. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Informationszwecken und sollen nicht als Ersatz für die Beratung, Diagnose und/oder medizinische Behandlung durch einen qualifizierten Arzt oder Gesundheitsdienstleister dienen.Ignorieren Sie niemals professionellen medizinischen Rat oder verzögern Sie die Suche nach medizinischer Behandlung, weil Sie etwas auf GoVeganWay.com gelesen oder über GoVeganWay.com darauf zugegriffen haben
Nehmen Sie NIEMALS Änderungen im Lebensstil oder irgendwelche Änderungen vor, die eine Folge von etwas sind, das Sie auf GoVeganWay.com gelesen haben, bevor Sie einen zugelassenen Arzt konsultieren.
Bei einem medizinischen Notfall rufen Sie sofort einen Arzt oder die Notrufnummer 911 an. GoVeganWay.com empfiehlt oder unterstützt keine bestimmten Gruppen, Organisationen, Tests, Ärzte, Produkte, Verfahren, Meinungen oder andere Informationen, die darin erwähnt werden könnten.
Herausgeber-Tipps –
Milos Pokimica ist Autor für Gesundheit und Ernährung sowie Berater für Ernährungswissenschaften. Er ist Autor einer Buchreihe. Zum Veganer werden? Rückblick auf die Wissenschafter betreibt auch das Natürliche Gesundheit website GoVeganWay.com
Neueste Artikel –
Top-Gesundheitsnachrichten – ScienceDaily
- Glucosamine, a popular joint supplement, linked to faster Alzheimer’s progressionam September 27, 2026
A large health-record analysis found that glucosamine use was associated with a 25% higher likelihood of mild cognitive impairment progressing to dementia. Lab experiments suggest the popular joint supplement may intensify an abnormal sugar-tagging process in the Alzheimer’s brain, although researchers say clinical trials are needed to determine whether it actually causes harm.
- Atrial fibrillation patients saw 69% lower risk with common blood thinnersam September 27, 2026
Direct oral anticoagulants cut the risk of serious clinical events by 69% in atrial fibrillation patients with an intermediate risk of stroke, according to the randomized SINGLE-AF trial. The benefit was driven mainly by fewer ischemic strokes, with no increase in major bleeding.
- One CRISPR treatment cut “bad” cholesterol in half for a full yearam September 27, 2026
A single dose of an experimental CRISPR therapy cut LDL cholesterol and triglycerides by about half in patients with difficult-to-treat lipid disorders. The reductions were still present one year later, with the highest dose lowering LDL by 52.5% and triglycerides by 47.8%.
- Why rheumatoid arthritis pain may persist even when inflammation is under controlam September 27, 2026
Pain and fatigue in rheumatoid arthritis can persist even after inflammation improves, with depression, poor sleep, obesity, smoking, and chronic pain potentially helping sustain symptoms. Researchers say identifying these hidden drivers could prevent unnecessary medication changes and lead to more personalized treatment.
- Scientists say house cats could help unlock better cancer treatments for humansam September 27, 2026
Scientists have mapped the genetics of cat cancer on an unprecedented scale and found surprising similarities with tumors in humans. The findings could help bring precision cancer treatments to cats while also revealing new clues about how human cancers develop and respond to drugs.
- A major risk of breast cancer screening may have been overestimated for decadesam September 26, 2026
A new analysis suggests mammograms may lead to far less breast cancer overdiagnosis than some earlier studies indicated. Researchers reexamined all eight major randomized screening trials and accounted for differences in follow-up time, screening frequency, and screening after trials ended. Their results were consistent with an overdiagnosis rate below 5%, rather than estimates approaching 30% to 50%.
- That fresh cleaning smell could be filling your home with nanoparticlesam September 26, 2026
Researchers found that scented cleaners can react with ozone indoors to create billions or trillions of invisible nanoparticles that can penetrate deep into the lungs. The pollution forms within minutes and, in some cases, may produce an inhaled particle dose comparable to or greater than standing near heavy traffic.
PubMed, #Vegane Diät –
- Plant-Based Diets in Adolescence: Cardiometabolic Benefits, Developmental Risks, and the Role of Fortificationam September 26, 2026
Adolescence is a critical window in which dietary patterns stabilise while nutrient requirements remain high to support growth, bone accrual, and neurodevelopment. Plant-based diets are increasingly adopted by young people, yet paediatric evidence indicates that they should not be treated as a single exposure, because diet quality substantially modifies both benefits and risks. Healthy plant-based patterns-rich in whole grains, legumes, fruits, vegetables, nuts, and unsaturated fats-are…
- Plant-Based Functional Custard Enriched with Vitamin D3: Insight into Technological Properties, Nutrition and Bone Tissue Regenerationam September 26, 2026
A plant-based or vegan diet is considered one of the most important dietary patterns, often followed for religious or health reasons. It should contain vital nutrients such as protein, iron, zinc, calcium, vitamin D, and others. The objective of this study was to produce a plant-based food product with high nutritional value (vegan custard, VC) and fortify it with vitamin D(3) (vegan custard + D(3)). Thirty-five female albino rats, with an average body weight of 160 ± 5 g, were divided […]
- Dietary Patterns, Micronutrient Adequacy, and Metabolic Vulnerability in Alzheimer’s Disease: A Critical Narrative Reviewam September 26, 2026
Dietary factors may influence cognitive aging and Alzheimer’s disease (AD), but observational associations, mechanistic findings, and intervention effects should not be considered equivalent evidence. This critical narrative review examines how dietary patterns, micronutrient adequacy, and metabolic health may modify AD-related vulnerability. A targeted search of PubMed/MEDLINE, Scopus, and Web of Science through April 2026 prioritized systematic reviews, meta-analyses, randomized trials, and…
- A Structured Narrative Review of Contemporary Dietary Strategies Following Acute Coronary Syndromesam September 24, 2026
CONCLUSIONS: A Mediterranean-style diet remains the dietary pattern supported by the strongest evidence for secondary prevention following ACS. Until further pragmatic randomized trials are available, clinicians should continue recommending Mediterranean-style dietary patterns while individualising dietary advice according to patient preferences, cultural practices, and long-term adherence.
- Toward International Dietary Guidance: A Food Guide Pyramid for Human and Planetary Healtham September 23, 2026
Dietary guidelines shape food policy, education, and food systems worldwide. Recent controversies in dietary guideline development, together with rising burdens of diet-related chronic disease and increasing environmental pressures, highlight the need for globally relevant dietary guidance aligned with both human and planetary health. We developed an evidence-informed International Food Guide Pyramid emphasizing optimal carbohydrate-containing staple foods. The International Carbohydrate […]
Zufällige Beiträge –
Beliebte Beiträge -
Neuestes von PubMed, #pflanzliche Ernährung –
- Long-Term Monitoring of Radioactive Cesium in Commercial Foods and Dietary Intake Estimated by Total Diet Studies in Japan after the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant Accidentvon Hiromi Nabeshi am September 27, 2026
Following the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant accident in 2011, Japan implemented extensive monitoring of radioactive materials in foods and established strict regulatory limits based on an annual effective dose of 1 mSv/year from artificial radionuclides. This review summarizes long-term surveillance data on radioactive cesium (r-Cs) in commercial foods and long-term assessments of dietary intake of r-Cs and strontium-90 (^(90)Sr) using the total diet study (TDS)/market basket (MB)…
- Nutrition and Endometriosis: Current Evidence on Dietary Risk Factors and Clinical Impact – A Narrative Reviewvon Christine Dawczynski am September 27, 2026
Endometriosis (EM) is a severe chronic inflammatory disease characterized by the presence of endometrium-like tissue outside the uterine cavity, causing pain and significantly reducing quality of life. Worldwide, around 10% of women of reproductive age are affected and there is no cure as of now. The limited treatment options focus on hormone therapy, surgery and pain management–without satisfactory long-term effects. Nutritional strategies might support the prevention and treatment of…
- North American and Andean Indigenous Plant-Based Foods and Their Contemporary Scientific Rationale for Health Improvementvon Lena Gálvez Ranilla am September 27, 2026
Plant-based food systems have been an integral part of human ecology since the dawn of domestication across all continents from over 12,000 y ago. This served the needs of human health and wellness from whole plant form to the use of parts in a range of water-based extracts to dry form or fermentation-based applications. This conference paper focuses on some examples of plant-based foods in the Americas that have been used since ancient times among indigenous North American and Andean […]
- Plant-Based Diets in Adolescence: Cardiometabolic Benefits, Developmental Risks, and the Role of Fortificationvon Bianca Simionescu am September 26, 2026
Adolescence is a critical window in which dietary patterns stabilise while nutrient requirements remain high to support growth, bone accrual, and neurodevelopment. Plant-based diets are increasingly adopted by young people, yet paediatric evidence indicates that they should not be treated as a single exposure, because diet quality substantially modifies both benefits and risks. Healthy plant-based patterns-rich in whole grains, legumes, fruits, vegetables, nuts, and unsaturated fats-are…
- Dietary Patterns, Micronutrient Adequacy, and Metabolic Vulnerability in Alzheimer’s Disease: A Critical Narrative Reviewvon Isidora Sierralta am September 26, 2026
Dietary factors may influence cognitive aging and Alzheimer’s disease (AD), but observational associations, mechanistic findings, and intervention effects should not be considered equivalent evidence. This critical narrative review examines how dietary patterns, micronutrient adequacy, and metabolic health may modify AD-related vulnerability. A targeted search of PubMed/MEDLINE, Scopus, and Web of Science through April 2026 prioritized systematic reviews, meta-analyses, randomized trials, and…
- Baseline Ferritin and Body Composition as Correlates of Longitudinal Metabolic Changes During an Energy-Restricted Mediterranean-Style Intervention Across Three Overweight Phlogistic-Related Clinical…von Begoña de Cuevillas am September 26, 2026
CONCLUSIONS: Baseline ferritin and body composition were correlates of heterogeneous inflammatory-metabolic profiles and ferritin changes. These hypothesis-generating associations do not establish causal or mechanistic effects and require controlled confirmation with comprehensive iron-status assessment.












