Kann Man Pilze Roh Essen: Gesundheitsrisiken, Ernährung und Sicherheit
Pilze enthalten hitzeempfindliche Giftstoffe wie Hydrazin oder Agaritin und Zellwände aus Chitin, die vom Menschen nicht gut verdaut werden können.
Milos Pokimica
Geschrieben von: Milos Pokimica
Medizinisch Begutachtet Von: Dr. Xiùying Wáng, M.D.
Aktualisiert 6. Januar 2024Die zentralen Thesen:
- Chitin bildet die Zellwände von Pilzen, die schwer abbaubar sind.
- Das Kochen von Pilzen hilft, ihre Zellwände aufzubrechen und ihre wertvollen Inhaltsstoffe freizusetzen.
- Das Kochen von Shiitake-Pilzen erhöht deren Antioxidans Niveau und Aktivität.
- Einige Pilzarten sind giftig, einige haben bewusstseinsverändernde Eigenschaften, einige sind giftig, wenn sie nicht gekocht werden, und einige sind in jeder Form sicher.
- Knollenblätterpilze enthalten eine Substanz namens Agaritin, die eine Art Phenylhydrazin ist. Einige Studien an Mäusen haben ergeben, dass Agaritin Krebs verursachen kann und dass der Verzehr von rohen Pilzen schlecht für die Gesundheit ist.
- Das Kochen der Pilze reduzierte den Agaritingehalt, jedoch je nach Methode in unterschiedlichem Maße.
- Beim normalen Kochen mit weißen Champignons ist Agaritin nicht in den Mengen vorhanden, die zur Erhöhung der Krebsrisiko.
- Der Verzehr von rohen oder ungenügend gekochten Shiitake-Pilzen kann eine sehr unangenehme Hautreaktion, die sogenannte Geißeldermatitis, hervorrufen.
- Einige Pilze enthalten Chemikalien, die bei Tieren und Menschen Krebs verursachen können.
- Der Morchelpilz enthält Hydrazinanaloga, die stark giftig sind und nicht roh verzehrt werden sollten.
- Hydrazin kann auch Magenkrämpfe, Durchfall und Erbrechen verursachen, wenn es roh verzehrt wird.
- Der zweite Pilz, der Hydrazinanaloga enthält, ist der gemeine Knollenblätterpilz, Agaricus bisporus. Er enthält geringe Mengen von bis zu 0,04 % Hydrazinanaloga.
- Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie rohe Pilze verunreinigt werden können, z. B. durch unsachgemäß sterilisierten Kompost oder Dung, Kontakt mit Tieren oder Kreuzkontamination.
Kann der Mensch Rohe Pilze Verdauen?
Kann man Pilze roh essen? Die kurze Antwort lautet: Das kommt auf den Pilz an. Aber selbst wenn Sie es tun, erhalten Sie nur Ballaststoffe und nicht viel vom Rest der Nährstoffe.
Chitin ist ein hartes und robustes Material, das Insekten, Krebsen und anderen Krabbeltieren ihre schützenden Panzer verleiht. Chitin ist in einigen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Meeresfrüchten.
Chitin bildet auch die Zellwände der Pilze, die deshalb schwer abbaubar sind.
Aber können Sie es verdauen?
Lange Zeit dachte man, dass Chitin für den Menschen unverdaulich sei. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass wir einige spezielle Enzyme in unserem Körper haben, die Chitinasen genannt werden. Diese Enzyme helfen uns bei der Bekämpfung von Parasiten, die Chitin enthalten (Paoletti et al., 2007).
Unsere Chitinasen sind jedoch nicht sehr gut im Verdauen von Chitin aus Nahrungsquellen. Sie sind eher ein Abwehrmechanismus als eine Verdauungshilfe. Das bedeutet, dass der Verzehr von rohen Pilzen Ihnen nicht viel Nährstoffe liefern wird. Rohe Pilze fügen Ihrer Ernährung lediglich einige Ballaststoffe hinzu, was gut für Ihre Darmgesundheit sein kann.
Das Chitin in Pilzen ist vergleichbar mit der Zellulose in Pflanzen. Beides sind Ballaststoffe, die das Sättigungsgefühl fördern und den Stuhlgang regulieren können.
Wenn Sie abnehmen oder mehr Ballaststoffe zu sich nehmen wollen, kann der Verzehr von rohen Pilzen eine gute Wahl sein. Aber erwarten Sie nicht, dass Sie viel von den anderen Vorteilen bekommen, die Pilze zu bieten haben.
Wenn Sie das ernährungsphysiologische und medizinische Potenzial von Pilzen nutzen wollen, müssen Sie sie kochen.
Das Kochen von Pilzen hilft, ihre Zellwände aufzubrechen und ihre wertvollen Inhaltsstoffe freizusetzen.
Zu diesen Verbindungen gehören Antioxidantien, Vitamine, Mineralien und sogar einige Stoffe, die das Immunsystem stärken und Krebs bekämpfen können.
Zusammenfassung:
Obwohl einige rohe Pilze unbedenklich sind, beschränkt sich der Nährwert aufgrund ihres Chitingehalts hauptsächlich auf Ballaststoffe. Durch das Kochen von Pilzen wird ihr volles Potenzial an Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und anderen gesundheitsfördernden Stoffen freigesetzt.
Sind Champignons Roh Oder Gekocht Gesünder?
Pilze sind nicht nur lecker, sondern auch gut für Ihre Gesundheit. Sie enthalten Antioxidantien, die unsere Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützen können. Pilze enthalten auch bestimmte Chemikalien, die Krebs bekämpfen, unser Immunsystem stärken und bei verschiedenen Krankheiten helfen können.
Aber was passiert, wenn man Pilze kocht? Verlieren sie ihre Antioxidantien und gesundheitliche Vorteile?
Das ist es, was die Forscher in dieser Studie (Choi et al., 2006) wollte das herausfinden. Sie nahmen rohe Shiitake-Pilze und erhitzten sie bei unterschiedlichen Temperaturen und Zeiten. Dann maßen sie, wie viel Antioxidantien sie noch enthielten. Außerdem testeten sie in einem Labor, wie gut sie freie Radikale abwehren konnten.
Die Forscher waren überrascht zu sehen, dass das Kochen von Shiitake-Pilzen tatsächlich deren Antioxidans Niveau und Aktivität.
Je heißer und länger wir sie kochten, desto mehr Antioxidantien enthielten sie. Die Shiitake-Pilze, die 30 Minuten lang bei 121 °C gekocht wurden, enthielten zum Beispiel fast doppelt so viele Antioxidantien wie die rohen Pilze. Außerdem konnten sie freie Radikale besser neutralisieren. Es bestand ein enger Zusammenhang zwischen der Menge an Antioxidantien und der Fähigkeit, freie Radikale abzuwehren.
Dies ist eine Folge des Chitinabbaus. Der Gesamt Gehalt an Antioxidantien fallen und durch die Hitze abgebaut werden, aber auch das Chitin wurde abgebaut. Der Abbau des Chitins am Ende erhöhte die Bioverfügbarkeit der Antioxidantien in den Pilzen, und das ist das Wichtigste. Es kommt nicht darauf an, was wir essen, sondern was wir aufnehmen.
Das bedeutet, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass die gesundheitlichen Vorteile von Pilzen verloren gehen, wenn Sie sie kochen. In der Tat können Sie sogar noch mehr Nutzen aus ihnen ziehen.
Durch das Kochen von Pilzen werden sie schmackhafter, zarter und aromatischer, außerdem sind sie nahrhafter und schützend.
Zusammenfassung:
Während das Kochen den Gesamtgehalt an Antioxidantien in Pilzen verringern kann, wird das Chitin abgebaut, was die Bioverfügbarkeit und den gesundheitlichen Nutzen der verbleibenden Antioxidantien erheblich steigert, so dass das Kochen von Pilzen den Nährwert erhöht.
Sind Alle Pilze Sicher für den Rohverzehr?
Rohe Pilze können schädliche Krankheitserreger und hitzeempfindliche Giftstoffe enthalten, die Ihrer Gesundheit schaden können.
Rohe Pilze können Ihre roten Blutkörperchen schädigen (Shibata et al., 2010), reizen Ihren Magen und Darm und lösen allergische Reaktionen wie Hautausschläge aus (Fang et al., 2017).
Nicht alle Pilze sind gleich. Er variiert von Art zu Art.
Einige Pilzarten sind giftig, andere haben bewusstseinsverändernde Eigenschaften, einige sind giftig, wenn sie roh verzehrt werden, und einige sind in jeder Form sicher. Beim Verzehr roher Pilze besteht jedoch auch die Gefahr einer Kontamination mit gefährlichen Krankheitserregern, wenn sie nicht richtig behandelt werden.
Wie können Sie also Pilze genießen, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden? Die Antwort ist einfach: indem man sie gut kocht. Das Kochen von Pilzen tötet nicht nur das schlechte Zeug ab. Es zersetzt auch das zähe Pilzgewebe und setzt Nährstoffe frei.
Aber um diese Vorteile zu erhalten, müssen Sie Pilze richtig zubereiten. Laut Choi et al., 2006, speisepilze sollten 3 bis 4 Stunden lang auf mindestens 140 ˚F, besser noch auf über 180 ˚F oder am besten auf über 200 ˚F erhitzt werden. So werden sie zart, verdaulich und sicher.
Zusammenfassung:
Rohe Pilze können nicht nur schädliche Giftstoffe, sondern auch Krankheitserreger beherbergen. Gründliches Kochen tötet Mikroorganismen ab, baut Giftstoffe ab, setzt Nährstoffe frei und macht sie sicher und noch bekömmlicher.
Weißer Knopf, Cremini und Portobello.
Es gibt über 2000 Arten von Speisepilzen, aber nur etwa 30 werden gezüchtet oder kommerziell verkauft. Der häufigste von ihnen ist der Knollenblätterpilz.
Der Verzehr roher weißer Champignons ist derselbe wie der Verzehr roher Cremini-Pilze oder roher Portobello-Pilze. Es gibt keinen Unterschied. Bei all diesen Pilzen handelt es sich um genau denselben Pilz Agaricus bisporus. Sie werden in unterschiedlichen Wachstumsstadien geerntet. Weiße Champignons sind die jüngsten und werden, wenn man sie stehen lässt, zu braunen Cremini-Pilzen. Cremini ist der weiße Knollenblätterpilz mittleren Alters. Portobellos, die viel größer und braun sind, befinden sich im Endstadium der Entwicklung und sind voll ausgereift.

Aber es gibt etwas, das Sie über Champignons wissen sollten.
Knollenblätterpilze enthalten eine Substanz namens Agaritin, die eine Art Phenylhydrazin ist. Einige Studien an Mäusen haben ergeben, dass Agaritin Krebs verursachen kann und dass der Verzehr von Pilzen schlecht für die Gesundheit sein könnte.
Die Forscher führten ein Experiment mit speziellen Mäusen durch, den so genannten lacI-Mäusen oder Big Blue-Mäusen (Shephard et al., 1995). Diese Mäuse verfügen über ein Gen, das bei Mutationen die Farbe wechseln kann, wodurch sich die mutagene Wirkung verschiedener Substanzen leicht messen lässt. Die Forscher fütterten die Mäuse 15 Wochen lang mit drei verschiedenen Diäten: (1) dreimal wöchentlich frische Pilze und den Rest der Woche normales Futter; (2) gefriergetrocknete Pilze gemischt mit normalem Futter; oder (3) ein Pilzextrakt mit einer hohen Konzentration von Agaritin gemischt mit normalem Futter.
Dann untersuchten sie die DNA verschiedener Organe der Mäuse auf Veränderungen in der Farbe des lacI-Gens. Sie nannten dies die Mutantenhäufigkeit (MF).
Nur der Pilzextrakt mit einer hohen Agaritindosis hatte eine signifikante Wirkung auf die MF. Er erhöhte sie um 100 % in der Niere und 50 % im Vormagen. Die beiden anderen Pilzdiäten mit niedrigeren Agaritindosen hatten keine signifikante Auswirkung auf die MF, mit Ausnahme eines leichten Anstiegs in der Niere. Dies bedeutet, dass Agaritin in vivo schwach genotoxisch ist, d. h., dass es in lebenden Organismen Mutationen verursachen könnte. Es bedeutet aber auch, dass der Knollenblätterpilz außer Agaritin keine weiteren genotoxischen Aktivitäten aufweist.
Die Forscher verwendeten eine Formel, um das Krebsrisiko von Agaritin in Pilzen auf der Grundlage der MF-Daten zu schätzen. Sie berechneten, dass der durchschnittliche Schweizer Pilzkonsum von 4 g/Tag zu einem lebenslangen kumulativen Krebsrisiko von etwa zwei Fällen pro 100.000 Leben führen würde. Dies gilt für rohe Pilze, aber die meisten Menschen essen Pilze nicht roh.
Was bedeutet das also für Sie? Es bedeutet, dass Sie sich keine allzu großen Sorgen machen müssen, wenn Sie Champignons roh essen. Sie sind nicht sehr erbgutverändernd.
Es bedeutet aber auch, dass man vorsichtig sein sollte, wenn man zu viel Agaritin zu sich nimmt, das möglicherweise in großen Mengen in Extrakten oder Nahrungsergänzungsmitteln aus weißen Pilzen enthalten ist. Agaritin kann Mutationen in der DNA verursachen, insbesondere in der Niere und im Magen. Dies könnte im Laufe der Zeit Ihr Krebsrisiko erhöhen.
In einer Humanstudie, in der 68 327 Frauen und 44 664 Männer bis zu 26 Jahre lang beobachtet wurden (Lee et al. (2019).) maßen die Forscher den Pilzkonsum und das Risiko für Krebs insgesamt und an bestimmten Orten. Die Teilnehmer waren alle gesund und hatten zu Beginn der Studie keinen Krebs. Sie beantworteten Fragen dazu, wie oft sie Pilze und andere Lebensmittel aßen, sowie zu ihrem Lebensstil und ihren Gesundheitsgewohnheiten. Die Forscher verfolgten dann, wie viele von ihnen im Laufe der Jahre an Krebs erkrankten.
Die Personen, die fünf oder mehr Portionen Pilze pro Woche aßen, hatten weder ein geringeres noch ein höheres Risiko für Krebs insgesamt als die Personen, die kaum Pilze aßen. Das Gleiche galt für 16 verschiedene Krebsarten wie Brust-, Prostata-, Dickdarm- und Hautkrebs. Es gab keine Hinweise darauf, dass Pilze eine schützende Wirkung gegen diese Krebsarten haben.
Die meisten Menschen essen normalerweise Champignons oder andere handelsübliche Pilzsorten und konsumieren keine funktionellen Pilze, die viel teurer sind und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. Einige der funktionellen Pilze haben bewiesen Krebsbekämpfung Vorteile.
Diese Studie zeigt, dass Agaritin beim normalen Kochen mit weißen Champignons nicht in einer Menge vorhanden ist, die das Krebsrisiko erhöht. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen, wenn wir Champignons in Nudeln oder Pizza oder auf andere Weise essen, bei der die Garzeit oder Temperatur nicht angemessen ist.
Zusammenfassung:
Knollenblätterpilze enthalten zwar eine potenziell krebserregende Verbindung namens Agaritin, stellen aber aufgrund ihres geringen Gehalts und ihrer schwachen mutagenen Wirkung ein minimales Risiko dar. Seien Sie jedoch vorsichtig mit hochdosierten Pilzextrakten oder Nahrungsergänzungsmitteln und achten Sie bei allen anderen Pilzsorten auf eine gründliche Zubereitung.
Kochen und Agaritin.
Wie viel Agaritin ist tatsächlich in den Pilzen enthalten, die wir essen? Und wie verändert sich die Menge, wenn wir sie lagern oder kochen?
Dies sind einige der Fragen, die die Forscher in dieser Studie herauszufinden versuchten (Schulzová et al., 2002). Die Forscher analysierten frische und verarbeitete Proben von A. bitorquis und A. garicus hortensis aus verschiedenen Quellen und stellten fest, dass der Agaritingehalt in Abhängigkeit von mehreren Faktoren stark variiert. Hier sind einige ihrer Ergebnisse:
- Frisch geerntete Pilze aus den ersten Schwärmen (die ersten Pilzchargen, die wachsen) wiesen einen relativ hohen Agaritin-Gehalt auf, während Proben aus Supermärkten weniger Agaritin enthielten.
- Der Agaritin-Gehalt war nicht gleichmäßig in den Pilzen verteilt. Die höchsten Mengen fanden sich in der Huthaut und in den Kiemen, die niedrigsten im Stiel.
- Die Lagerung der Pilze im Kühl- oder Gefrierschrank oder das Trocknen reduzierte den Agaritingehalt erheblich. Der Grad der Verringerung hing von der Dauer und den Bedingungen der Lagerung ab und lag in der Regel zwischen 20 % und 75 %.
- Das Kochen der Pilze reduzierte den Agaritingehalt, jedoch je nach Methode in unterschiedlichem Ausmaß.
- Beim Kochen wurden innerhalb von 5 Minuten etwa 50 % des Agaritins in die Brühe extrahiert und insgesamt 20-25 % abgebaut. Der Rest des Agaritins verblieb in der Flüssigkeit, so dass die Zubereitung von schnellen Suppen oder Soßen ein Problem darstellen könnte. Längeres Kochen reduzierte den Agaritingehalt noch weiter (nach 1 Stunde waren nur noch etwa 10 % in den Pilzen). Wenn Sie Pilze kochen, werfen Sie das Wasser weg.
- Durch das Backen im Ofen, wie z. B. bei der Herstellung einer Pizza, verringerte sich der Agaritin-Gehalt um etwa 23%.
- Beim Braten in Öl oder Butter oder beim Frittieren wird er um 50% reduziert.
- Durch das Erhitzen der Pilze in der Mikrowelle wurde der Agaritingehalt auf ein Drittel des ursprünglichen Wertes reduziert.

Shiitake-Pilze.
Shiitake-Pilze sind eine Art von Holzpilzen, die in der japanischen und chinesischen Küche beliebt sind. Mit einer geschätzten Jahresproduktion von über 10.000 Tonnen sind sie die am zweithäufigsten verzehrten Speisepilze der Welt.
Aber sie sind nicht nur lecker und nahrhaft. Sie haben auch einige erstaunliche gesundheitliche Vorteile, wie die Senkung von Blutdruck, Cholesterin und Krebsrisiko. Deshalb spielen Shiitake-Pilze in der traditionellen asiatischen Medizin eine große Rolle.
Doch bevor Sie in den nächsten Supermarkt oder asiatischen Lebensmittelladen eilen, um Shiitake-Pilze zu kaufen, sollten Sie etwas wissen.
Der Verzehr von rohen oder ungenügend gekochten Shiitake-Pilzen kann eine sehr unangenehme Hautreaktion, die sogenannte Geißeldermatitis, hervorrufen.

Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, für die 2 % der Menschen anfällig sind. Sie verursacht juckende, rote und blasige Streifen auf der Haut, die Peitschenabdrücken ähneln. Sie treten in der Regel 24 bis 48 Stunden nach dem Verzehr der Pilze auf und können Tage oder Wochen andauern. Am häufigsten sind der Rumpf, die Arme, die Beine und der Hals betroffen, manchmal aber auch das Gesicht oder die Kopfhaut.
Sie fragen sich vielleicht, warum das so ist. Nun, der Übeltäter ist eine Substanz namens Lentinan, eine Art Polysaccharid, das in Shiitake-Pilzen vorkommt. Lentinan hat einige entzündungshemmende und tumorhemmende Eigenschaften, weshalb es in Japan als unterstützende Therapie für Krebspatienten eingesetzt wird. Lentinan stimuliert jedoch auch die Produktion eines chemischen Stoffes namens IL-1, der Entzündungen und eine Erweiterung der Blutgefäße verursacht. Dies könnte erklären, warum manche Menschen nach dem Verzehr von Shiitake-Pilzen eine Geißeldermatitis entwickeln.
Die Behandlung der Geißeldermatitis erfolgt hauptsächlich symptomatisch. Das bedeutet, dass Sie topische Cremes oder Salben verwenden können, um den Juckreiz und die Entzündung zu lindern, z. B. Kortikosteroide oder Antihistaminika. Bei Bedarf können Sie auch orale Antihistaminika oder Schmerzmittel einnehmen.
Die beste Vorbeugung gegen Geißeldermatitis ist jedoch, den Verzehr von rohen oder ungenügend gekochten Shiitake-Pilzen gänzlich zu vermeiden. Selbst wenn Sie sie gut gekocht haben, besteht die Möglichkeit, dass Sie die Krankheit entwickeln, wenn Sie empfindlich auf Lentinan reagieren. Daher ist es ratsam, Shiitake-Pilze nicht zu verzehren, wenn Sie schon einmal an einer Geißeldermatitis erkrankt waren oder wenn Sie eine Vorgeschichte mit Allergien oder Asthma haben.
Zusammenfassung:
Obwohl sie köstlich und gesundheitsfördernd sind, können rohe oder nicht ausreichend gekochte Shiitake-Pilze bei empfindlichen Personen einen seltenen, peitschenartigen Hautausschlag auslösen. Entscheiden Sie sich für eine gründliche Zubereitung oder vermeiden Sie Shiitake ganz, wenn Sie zu Allergien oder Geißeldermatitis neigen.
Falscher Morchelpilz.
Einige Pilze enthalten Chemikalien, die bei Tieren und Menschen Krebs verursachen können.
Der erste ist der Falsche Morchelpilz, auch bekannt als Gyromitra esculenta. Das ist ein Wildpilz, der wie ein Gehirn oder ein Schwamm aussieht. Er wächst in den gemäßigten Regionen Europas, Asiens und Nordamerikas. Manche Menschen essen ihn als Delikatesse, aber sie müssen ihn sehr gut kochen, um die Giftstoffe zu entfernen.

Was sind diese Gifte? Nun, sie werden Hydrazin-Analoga genannt, was bedeutet, dass sie eine ähnliche Struktur wie Hydrazin haben, eine hochreaktive und explosive Chemikalie, die in Raketentreibstoff verwendet wird. Diese Hydrazinanaloga können Ihre Leber schädigen und Krebs verursachen.
Wissenschaftler haben Versuche mit Hydrazin an Mäusen und Hamstern durchgeführt. Bei den meisten Tieren entwickelten sich Tumore in der Leber und anderen Organen (Spencer & Kisby, 2021).
Hydrazin kann auch Magenkrämpfe, Durchfall und Erbrechen verursachen, wenn es roh verzehrt wird.
Dieses Gift wird durch Kochen zerstört, weshalb man Morcheln vor dem Verzehr immer kochen sollte. Das Kochen verbessert auch ihren Geschmack und ihre Textur, die nussig, erdig und fleischig sind.
Wenn Sie Morcheln essen wollen, sollten Sie auch darauf achten, dass sie sauber und frisch sind. Du kannst sie unter kaltem Wasser abspülen und über Nacht in Salzwasser einweichen, um Schmutz und Insekten zu entfernen. Außerdem solltest du beim Verzehr von Morcheln keinen Alkohol trinken, da er die toxische Wirkung von Hydrazin verstärken kann.
Der zweite Pilz, der Hydrazinanaloga enthält, ist der gemeine Knollenblätterpilz, Agaricus bisporus. Er enthält geringe Mengen von bis zu 0,04 % Hydrazinanaloga.
Beim Verzehr von Pilzen, die Hydrazinanaloga enthalten, sollte man vorsichtig sein. Vermeiden Sie auf jeden Fall den Verzehr von rohen oder ungenügend gekochten Morchelpilzen. Außerdem sollten Sie Champignons vor dem Verzehr gut kochen.
Zusammenfassung:
Hydrazinanaloga in bestimmten Pilzen, vor allem in Morcheln, stellen ein Krebsrisiko dar. Selbst Knollenblätterpilze enthalten geringe Mengen an Hydrazin. Gründliches Kochen zerstört diese Toxine, also kochen Sie Ihre Pilze gut, besonders wilde Sorten wie Morcheln.
Welche Pilze Kann Man Roh Essen?
Nicht alle Pilze sind gleich. Manche Pilze sind giftig, manche sind medizinisch und manche sind einfach nur lecker. Woher wissen Sie, welche Pilze Sie roh essen können und welche Sie kochen müssen? Ich gebe Ihnen ein paar Tipps.
Zunächst einmal sollten Sie niemals einen Pilz essen, von dem Sie nicht wissen, was er ist. Du denkst vielleicht, dass du einen Leckerbissen isst, aber du könntest eine böse Überraschung erleben. Einige Pilze sind so giftig, dass sie dich töten oder sehr krank machen können, selbst wenn du sie gekocht hast. So sieht zum Beispiel der Knollenblätterpilz wie ein unschuldiger weißer Pilz aus, aber er enthält ein tödliches Gift, das die Leber zerstören kann. Seien Sie also immer vorsichtig und informieren Sie sich, bevor Sie wilde Pilze essen.

Zweitens sind einige Pilze zwar essbar, aber roh nicht sehr schmackhaft. Sie sind entweder zu zäh, zu bitter oder zu fade, um sie ohne Kochen zu genießen.
Reishi-Pilze zum Beispiel sind eine Art von Heilpilz, der viele gesundheitliche Vorteile hat, wie die Stärkung des Immunsystems und die Bekämpfung von Entzündungen. Aber sie sind auch sehr hart und holzig, so dass man nicht einfach in sie hineinbeißen kann. Sie müssen getrocknet und zu Pulver gemahlen oder zu Tee oder Tinkturen extrahiert werden.
Ein weiteres Beispiel sind Honigpilze, die auch als Armillarien oder Stiefelpilze bekannt sind. Sie sind ein weit verbreiteter Speisepilz, der in Büscheln aus Holz wächst. Aber auch sie sind für den Rohverzehr ungeeignet, da sie Magenkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen verursachen können. Man muss sie gut kochen, um die Giftstoffe loszuwerden und sie besser verdaulich zu machen.
Andere Speisepilze, die besser gekocht als roh verzehrt werden, sind Steinpilze, wie Steinpilze oder Pfifferlinge. Das sind geschätzte Gourmetpilze, die einen reichhaltigen und nussigen Geschmack haben. Allerdings sind sie roh auch sehr dicht und zäh, so dass man sie kochen muss, um sie weicher zu machen und ihr Aroma zu entfalten.
Einige Pilze sind sicher und schmackhaft, wenn man sie roh isst, aber nur, wenn man sie richtig zubereitet. Du musst sie gründlich waschen und auf Schmutz, Ungeziefer oder Schimmel untersuchen, bevor du sie roh isst.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie rohe Pilze verunreinigt werden können, z. B. durch unsachgemäß sterilisierten Kompost oder Dung, Kontakt mit Tieren oder Kreuzkontamination.
Es besteht natürlich ein größeres Risiko, dass Lebensmittelvergiftung oder Verdauungsprobleme beim Rohverzehr von Pilzen. Außerdem müssen sie kühl und trocken gelagert werden, damit sie nicht verderben.
Zusammenfassung:
Einige Speisepilze sind zwar roh unbedenklich, aber gründliches Waschen und richtige Lagerung sind unerlässlich, um Verunreinigungen zu vermeiden. Darüber hinaus ist die Identifizierung von Wildpilzen entscheidend für die Sicherheit, da einige von ihnen selbst in gekochtem Zustand tödlich sind. Vor dem Verzehr von Wildpilzen, ob gekocht oder roh, sollten Sie immer Vorsicht walten lassen und sie richtig identifizieren.
Einige Beispiele für Pilze:
- Enoki-Pilze: Das sind dünne, weiße Pilze mit langen Stielen und kleinen Kappen. Sie haben einen milden und knackigen Geschmack, der gut zu Salaten und Suppen passt. Diese Pilze können in der Regel unbedenklich roh verzehrt werden, da sie unter sterilen Bedingungen gezüchtet werden. Anfang 2023 wurde in einem Fall eine Verbraucherempfehlung für Enoki-Pilze herausgegeben, die möglicherweise mit Listerien kontaminiert waren und aus China kamen. Mit Listerien kontaminierte Lebensmittel können für schwangere Frauen, Neugeborene, ältere Menschen und Menschen mit geschwächtem Immunsystem lebensbedrohlich sein.
- Austernpilze: Das sind fächerförmige Pilze, die eine weiche und samtige Textur haben. Sie haben einen subtilen und süßen Geschmack, der zu vielen Gerichten passt, allerdings neigen sie dazu, einen leicht metallischen Geschmack zu haben, wenn sie ungekocht sind. Auch diese Pilze werden in sauberen Umgebungen gezüchtet und können roh verzehrt werden.
- Steinpilze: Sie werden auch Steinpilze oder Steinpilze genannt. Es sind Wildpilze mit einem großen braunen Hut und einem dicken Stiel. Diese Pilze können nicht roh verzehrt werden, da sie schädliche Bakterien, Parasiten oder Toxine enthalten können. Sie sollten mindestens 10 Minuten lang gekocht werden, um mögliche Krankheitserreger abzutöten und ihren Geschmack zu verbessern.
- Shimeji-Pilze: Sie werden auch als Buchen- oder Muschelpilze bezeichnet. Es sind kleine braune oder weiße Pilze, die in Büscheln auf Holz wachsen. Auch diese Pilze dürfen nicht roh verzehrt werden, da sie Magenverstimmungen oder allergische Reaktionen hervorrufen können.
Schließlich gibt es Pilze, die zwar roh genießbar sind, aber nicht besonders gut schmecken. Sie können eine unangenehme Textur oder einen unangenehmen Geschmack haben, der sie ohne Kochen unattraktiv macht. Austernpilze zum Beispiel sind große und dicke Pilze, die einen milden und leicht süßen Geschmack haben. Roh sind sie aber auch sehr dicht und gummiartig, so dass der Verzehr nicht sehr angenehm ist. Man muss sie kochen, damit sie zart und geschmackvoll werden.
Denken Sie daran, dass Sie Ihre Pilze vor dem Verzehr immer identifizieren müssen, kochen Sie die, die gekocht werden müssen, waschen Sie die, die roh verzehrt werden können, und meiden Sie die, die giftig oder ungenießbar sind. Pilze sind ein wunderbares Lebensmittel, das Ihnen viele Vorteile bieten kann, wenn Sie sie richtig essen.
Häufig Gestellte Fragen
Verweise:
- Paoletti, M. G., Norberto, L., Damini, R., & Musumeci, S. (2007). Der menschliche Magensaft enthält Chitinase, die Chitin abbauen kann. Annals of Nutrition & Metabolism, 51(3), 244-251. https://doi.org/10.1159/000104144
- Choi, Y., Lee, S., Chun, J., Lee, H., & Lee, J. (2006). Einfluss der Wärmebehandlung auf die antioxidativen Aktivitäten und polyphenolischen Verbindungen von Shiitake (Lentinus edodes) Pilzen. Lebensmittelchemie, 99(2), 381-387. https://doi.org/10.1016/j.foodchem.2005.08.004
- Shibata, T., Kudou, M., Hoshi, Y., Kudo, A., Nanashima, N., & Miyairi, K. (2010). Isolierung und Charakterisierung eines neuen Zweikomponenten-Hämolysins, Erylysin A und B, aus einem Speisepilz, Pleurotus eryngii. Toxicon, 56(8), 1436-1442. https://doi.org/10.1016/j.toxicon.2010.08.010
- Fang, S., Bajoghli, A., & Bajoghli, M. (2017). Shiitake-Pilz-induzierte Flagellaten-Dermatitis. Annals of allergy, asthma & immunology : offizielle Veröffentlichung des American College of Allergy, Asthma, & Immunology, 119(5), 462-463. https://doi.org/10.1016/j.anai.2017.08.007
- Shephard, S. E., Gunz, D., & Schlatter, C. (1995). Genotoxizität von Agaritin im lacI-Mutationstest bei transgenen Mäusen: Bewertung des Gesundheitsrisikos durch Pilzkonsum. Food and chemical toxicology : an international journal published for the British Industrial Biological Research Association, 33(4), 257-264. https://doi.org/10.1016/0278-6915(94)00142-b
- Lee, D. H., Yang, M., Keum, N., Giovannucci, E. L., Sun, Q., & Chavarro, J. E. (2019). Pilzkonsum und Risiko für Gesamt- und ortsspezifische Krebserkrankungen in zwei großen prospektiven US-Kohorten. Cancer Prevention Research (Philadelphia, Pa.), 12(8), 517-526. https://doi.org/10.1158/1940-6207.CAPR-19-0101
- Moyano, E. G., & Pilar, L. M. (2021). Flagellaten-Dermatitis nach dem Verzehr von Shiitake-Pilzen. Primäre Betreuung, 53(1), 102-103. https://doi.org/10.1016/j.aprim.2019.09.008
- Spencer, P. S., & Kisby, G. E. (2021). Role of Hydrazine-Related Chemicals in Cancer and Neurodegenerative Disease. Chemische Forschung in der Toxikologie, 34(9), 1953-1969. https://doi.org/10.1021/acs.chemrestox.1c00150
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Scientists have mapped the genetics of cat cancer on an unprecedented scale and found surprising similarities with tumors in humans. The findings could help bring precision cancer treatments to cats while also revealing new clues about how human cancers develop and respond to drugs.
- A major risk of breast cancer screening may have been overestimated for decadesam September 26, 2026
A new analysis suggests mammograms may lead to far less breast cancer overdiagnosis than some earlier studies indicated. Researchers reexamined all eight major randomized screening trials and accounted for differences in follow-up time, screening frequency, and screening after trials ended. Their results were consistent with an overdiagnosis rate below 5%, rather than estimates approaching 30% to 50%.
- That fresh cleaning smell could be filling your home with nanoparticlesam September 26, 2026
Researchers found that scented cleaners can react with ozone indoors to create billions or trillions of invisible nanoparticles that can penetrate deep into the lungs. The pollution forms within minutes and, in some cases, may produce an inhaled particle dose comparable to or greater than standing near heavy traffic.
PubMed, #Vegane Diät –
- Plant-Based Diets in Adolescence: Cardiometabolic Benefits, Developmental Risks, and the Role of Fortificationam September 26, 2026
Adolescence is a critical window in which dietary patterns stabilise while nutrient requirements remain high to support growth, bone accrual, and neurodevelopment. Plant-based diets are increasingly adopted by young people, yet paediatric evidence indicates that they should not be treated as a single exposure, because diet quality substantially modifies both benefits and risks. Healthy plant-based patterns-rich in whole grains, legumes, fruits, vegetables, nuts, and unsaturated fats-are…
- Plant-Based Functional Custard Enriched with Vitamin D3: Insight into Technological Properties, Nutrition and Bone Tissue Regenerationam September 26, 2026
A plant-based or vegan diet is considered one of the most important dietary patterns, often followed for religious or health reasons. It should contain vital nutrients such as protein, iron, zinc, calcium, vitamin D, and others. The objective of this study was to produce a plant-based food product with high nutritional value (vegan custard, VC) and fortify it with vitamin D(3) (vegan custard + D(3)). Thirty-five female albino rats, with an average body weight of 160 ± 5 g, were divided […]
- Dietary Patterns, Micronutrient Adequacy, and Metabolic Vulnerability in Alzheimer’s Disease: A Critical Narrative Reviewam September 26, 2026
Dietary factors may influence cognitive aging and Alzheimer’s disease (AD), but observational associations, mechanistic findings, and intervention effects should not be considered equivalent evidence. This critical narrative review examines how dietary patterns, micronutrient adequacy, and metabolic health may modify AD-related vulnerability. A targeted search of PubMed/MEDLINE, Scopus, and Web of Science through April 2026 prioritized systematic reviews, meta-analyses, randomized trials, and…
- A Structured Narrative Review of Contemporary Dietary Strategies Following Acute Coronary Syndromesam September 24, 2026
CONCLUSIONS: A Mediterranean-style diet remains the dietary pattern supported by the strongest evidence for secondary prevention following ACS. Until further pragmatic randomized trials are available, clinicians should continue recommending Mediterranean-style dietary patterns while individualising dietary advice according to patient preferences, cultural practices, and long-term adherence.
- Toward International Dietary Guidance: A Food Guide Pyramid for Human and Planetary Healtham September 23, 2026
Dietary guidelines shape food policy, education, and food systems worldwide. Recent controversies in dietary guideline development, together with rising burdens of diet-related chronic disease and increasing environmental pressures, highlight the need for globally relevant dietary guidance aligned with both human and planetary health. We developed an evidence-informed International Food Guide Pyramid emphasizing optimal carbohydrate-containing staple foods. The International Carbohydrate […]
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Neuestes von PubMed, #pflanzliche Ernährung –
- Long-Term Monitoring of Radioactive Cesium in Commercial Foods and Dietary Intake Estimated by Total Diet Studies in Japan after the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant Accidentvon Hiromi Nabeshi am September 27, 2026
Following the Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant accident in 2011, Japan implemented extensive monitoring of radioactive materials in foods and established strict regulatory limits based on an annual effective dose of 1 mSv/year from artificial radionuclides. This review summarizes long-term surveillance data on radioactive cesium (r-Cs) in commercial foods and long-term assessments of dietary intake of r-Cs and strontium-90 (^(90)Sr) using the total diet study (TDS)/market basket (MB)…
- Nutrition and Endometriosis: Current Evidence on Dietary Risk Factors and Clinical Impact – A Narrative Reviewvon Christine Dawczynski am September 27, 2026
Endometriosis (EM) is a severe chronic inflammatory disease characterized by the presence of endometrium-like tissue outside the uterine cavity, causing pain and significantly reducing quality of life. Worldwide, around 10% of women of reproductive age are affected and there is no cure as of now. The limited treatment options focus on hormone therapy, surgery and pain management–without satisfactory long-term effects. Nutritional strategies might support the prevention and treatment of…
- North American and Andean Indigenous Plant-Based Foods and Their Contemporary Scientific Rationale for Health Improvementvon Lena Gálvez Ranilla am September 27, 2026
Plant-based food systems have been an integral part of human ecology since the dawn of domestication across all continents from over 12,000 y ago. This served the needs of human health and wellness from whole plant form to the use of parts in a range of water-based extracts to dry form or fermentation-based applications. This conference paper focuses on some examples of plant-based foods in the Americas that have been used since ancient times among indigenous North American and Andean […]
- Plant-Based Diets in Adolescence: Cardiometabolic Benefits, Developmental Risks, and the Role of Fortificationvon Bianca Simionescu am September 26, 2026
Adolescence is a critical window in which dietary patterns stabilise while nutrient requirements remain high to support growth, bone accrual, and neurodevelopment. Plant-based diets are increasingly adopted by young people, yet paediatric evidence indicates that they should not be treated as a single exposure, because diet quality substantially modifies both benefits and risks. Healthy plant-based patterns-rich in whole grains, legumes, fruits, vegetables, nuts, and unsaturated fats-are…
- Dietary Patterns, Micronutrient Adequacy, and Metabolic Vulnerability in Alzheimer’s Disease: A Critical Narrative Reviewvon Isidora Sierralta am September 26, 2026
Dietary factors may influence cognitive aging and Alzheimer’s disease (AD), but observational associations, mechanistic findings, and intervention effects should not be considered equivalent evidence. This critical narrative review examines how dietary patterns, micronutrient adequacy, and metabolic health may modify AD-related vulnerability. A targeted search of PubMed/MEDLINE, Scopus, and Web of Science through April 2026 prioritized systematic reviews, meta-analyses, randomized trials, and…
- Baseline Ferritin and Body Composition as Correlates of Longitudinal Metabolic Changes During an Energy-Restricted Mediterranean-Style Intervention Across Three Overweight Phlogistic-Related Clinical…von Begoña de Cuevillas am September 26, 2026
CONCLUSIONS: Baseline ferritin and body composition were correlates of heterogeneous inflammatory-metabolic profiles and ferritin changes. These hypothesis-generating associations do not establish causal or mechanistic effects and require controlled confirmation with comprehensive iron-status assessment.












